01.09.2024

Der Ötztaler Radmarathon

Stefan Barth hat es geschafft!

Zum ersten Mal bei einem Event wie dem Ötztaler Radmarathon! Erschöpft aber glücklich fährt er durchs Ziel. Von über 4500 Teilnehmern als 435ter! Ein Riesenerfolg. Und vielleicht haben die Mariahilf Schwedentabletten auch ein kleines bisschen zum Erfolg beigetragen. Diese waren übrigens in allen Starterbags, die die Teilnehmer bekamen.

01.07.24

Trainingslager Ötztal

Langsam wird es ernst – und ihr dürft mich ins Trainingslager Ötztal begleiten. Wunderschöne Bilder! Und ja man sieht es an den weißen Rändern der Hosen. Pro Liter Schweiß sind das schon einige Gramm Kochsalz, das man verliert.

16.06.24

Mondsee Radmarathon

Endlich war es soweit, das Wochenende des Mondsee Radmarathons stand an! Um ganz entspannt am Sonntag an den Start gehen zu können sind wir schon am Vortag angereist. So konnte ich auch gleich den Streckenverlauf am Start erkundigen und meine Startnummer bei der Eventlocation direkt am malerischen Mondsee abholen. Die besondere Atmosphäre dort, umgeben von hunderten Radsportenthusiasten, bei DJ Musik, Foodtrucks und dem Rahmenprogramm stimmte mich schon gut auf das bevorstehende Rennen ein.

Die Übernachtung auf dem Campingplatz wurde dann leider von starkem Regen begleitet, der mir kaum Schlaf ließ. Dennoch war ich früh am Morgen am Start voller Aufregung und Vorfreude. Pünktlich um 06:30 Uhr setzte sich das Peloton dann bei besten Wetterbedingungen, trocken und kühl, in Bewegung. Ich entschied mich, das Rennen defensiv zu beginnen, meine Nase nicht in den Wind zu halten und so meine Kräfte für die gut 200km lange Strecke gut einzuteilen.

Zum Glück fand ich mich dennoch in einer Gruppe mit hohem Tempo ein und wir rollten mit über 30km/h dem ersten und größten Anstieg des Tages zur Postalm mit rund 600 Hm entgegen. Dieser fungiert als eine Art Scharfrichter im Rennen und sortiert das Fahrerfeld in die entsprechenden Leistungsklassen. Oben angekommen, bot die erste Verpflegungsstation des Tages eine willkommene Gelegenheit für eine kurze Pause und einen Energieschub.

Mit neuer Motivation setzte ich mein Rennen fort, bereit für die Herausforderungen, die noch vor mir lagen. Die Landschaft um mich herum war atemberaubend, und ich genoss jeden Moment auf meinem Weg zum Ziel. Mal in Gruppen, mal alleine auf weiter Ebene fuhr ich in meinem Tempo und hatte am Ende sogar noch etwas Reserven übrig.

Wenn es am ersten September beim Ötztaler genauso gut läuft wäre ich super Happy, die Generalprobe ist ebenfalls schon mal sehr gut gelaufen.

  • Strecke: 201 km
  • Steigung: 2550 Hm
  • Zeit gesamt: 07:30 h

30.05.24

In den Vogesen

Die Vorfreude auf die Woche in den Vogesen war riesengroß. Damals noch unter dem Aspekt von schönen Tagesausflügen und Wanderungen gebucht, bot sich für mich als herangehender Hobbyradsportler so auch die Chance, eine letztjährige Etappe der Tour de France nachzufahren! Also noch daheim kurz vor dem Urlaub das Fahrrad inspiziert, Antrieb und Reifen gewechselt damit alles parat ist für diesen Tag, der dann doch ganz anders verlief als gedacht.

Trotz perfektem Radsportwetter wunderte ich mich schon nach 5km Ausfahrt über Tröpfchen, die mir ab und an kühl den Nacken hinunterliefen. Also blieb ich stehn – und schnell fand sich die Ursache dafür. Es war leider kein Naturphänomen – sondern vielmehr ein großes Loch im neuen Reifenmantel, aus dem die Dichtmilch in allen Richtungen munter heraus spritzte.

Was für ein Start! Aber zum Glück habe ich für diesen Fall ja einen Ersatzschlauch dabei dachte ich. Der leider nicht passte, da das Ventil viel zu kurz war um nur annähernd aus dem tiefen Aerofelgenbett herauszuschauen. Was wiederum hieß – Rad auf die Schulter – und mit Klickie’s zurück zur Unterkunft watscheln. Schon ziemlich genervt stellte ich dann bei der Unterkunft fest, dass auch der Ersatzschlauch am Fahrrad meiner Freundin aufgrund des Ventildurchmesser nicht durch das Loch meiner Felge passte.

Verflixt, das kann doch nicht war sein! Da der nächste Ort mit einem Fahrradladen 15km entfernt und nur über einen Pass mit 300 Hm zu erreichen war, reduzierte sich die Fahrradtour dann darauf dorthin mit dem Damenrad meiner Freundin zu fahren um einen passenden Schlauch zu besorgen. Das war wirklich ein Tiefpunkt, hatte ich mich doch so auf diese Tour gefreut.

Dass ich dennoch mit einem absoluten Radsport – Highlight nach Hause fahren konnte verdanke ich meiner verständnisvollen Freundin, die kein Problem damit hatte, dass ich einen weiteren Urlaubstag auf dem Rad verbringe. Und mir generell sehr viele Freiheiten einräumt was dieses zeitintensive Hobby betrifft, das nicht selbstverständlich ist und ich sehr zu schätzen weiß.

Und im zweiten Anlauf lief alles perfekt! Die Tour so angepasst, dass ich bei allen prominenten Bergen der Region, wie den Grand Ballon oder den Col del la Schlucht vorbeikam, konnte ich in vollsten Zügen die herrliche Landschaft genießen und auf den Spuren der Tour de France wandeln.

26.05.24

Training Salzburg

Heute stand die Generalprobe für den Mondsee Radmarathon an, der in weniger als drei Wochen stattfindet. Ich hatte mir für heute vorgenommen, die erste Hälfte der Rennstrecke zu fahren um diese Kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie ich mir meine Kräfte dabei einteilen muss.

Von Hof bei Salzburg aus gestartet lief es die erste Stunde (trotz weitestgehend bergab und der wunderschönen Aussicht auf Fuschl- und Wolfgangsee) etwas zäh. Mein Navi ließ mich größtenteils auf der viel befahrenen Bundesstraße fahren, die am Wettkampftag natürlich für Kraftfahrzeuge gesperrt, an einem normalen Sonntag aber sehr frequentiert genutzt wird. Tja, darauf hätte ich im Vorfeld auch kommen können.

Aber das Blatt wendete sich als es zur Auffahrt Richtung Postalm ging. Eine wunderschöne Mautstraße über den Retschegg mit kaum Verkehr und vielen gleichgesinnten Radlern, die sich dort hochkämpften. So hatte ich mich gegen Ende hin fast verratscht und meinen Abzweig verpasst. Aber ein paar extra Höhenmeter schaden dem Training ja nie ;).

Nach etwas mehr als einer Stunde hatte ich dann den höchsten Punkt der Tour erreicht, der sich als ziemlich unspektakulär erwies. Von dort gab es nämlich keine schöne Aussicht auf das Salzburger Seenland – dafür aber auf eine ziemlich dunkle Wolkenfront, die sich gerade begann zu formieren. Meine Wasserfestigkeit hatte ich zwar während der Woche im Training schon mehrfach erprobt, dennoch war es mir heute nicht danach nass zu werden. So beschloss ich kurzerhand, nicht bis nach Bad Ischl zu fahren, sondern runter ins Tal und von dort den gleichen Weg über die Mautstraße zurück.

Und es lief richtig gut! Fast wie in der Werbung des in Fuschl ansässigen Brauseherstellers flog ich den Berg hoch und hatte am Ende sogar die gleichen Höhenmeter zurückgelegt, wie sie mich am 16.06 beim Marathon erwarten werden. Hoch klappt es also schon sehr gut, nur runterwärts stellte ich noch ein wenig Optimierungspotenzial fest. Da ich bisher beim Bikepacking mitsamt meiner Beladung einen cw-Wert (Luftwiderstand) ähnlich einer Schrankwand hatte und so selten schneller als 50 km/h wurde, beschleunigt es sich jetzt beängstigend schnell. Um nicht während des Rennens meine Bremsbeläge wechseln zu müssen werde ich hier wohl noch mehr üben müssen um bei den Abfahrten mehr Sicherheit zu bekommen.

Ein weiteres Take-away: Dabei stets den Mund zumachen. Das wurde mir bewusst, als mir ein Falafel-großer Käfer in den Mund schoss den ich dann dann auch gleich verschluckte.
Aber alles in allem ist die Vorfreude auf dieses Event nach der erfolgreichen Generalprobe und dem Vorgeschmack auf die wunderschöne Seenlandschaft dort nochmal unglaublich gestiegen und ich kann (sobald mein Muskelkater nachlässt) es kaum mehr erwarten bis es endlich los geht!

10.05.2024

Spitzingsattel

Am 10. Mai stand der Spitzingsattel auf dem Programm. Nachdem ich nach dem ersten Bergtraining meine Oberschenkel noch 5 Tage gespürt habe, wollte ich es dieses Mal etwas ruhiger angehen.

Also habe ich eine etwas kürzere Strecke mit Ausgangspunkt in Brannenburg geplant, wo derzeit der Fahrbahnbelag der Mautstraße hoch zum Tatzelwurm erneuert wird. Gut für mich, denn so war die Straße für Autofahrer und Motorräder unpassierbar – und s ich hatte sie ganz für mich alleine.

Die Fahrt führte mich über das Skigebiet des Sudelfelds nach Bayrischzell und von dort hoch zum Spitzingsee, eine schöner knackiger Anstieg, der die Beine ordentlich zum Brennen brachte.

Doch der wunderschöne Ausblick auf den See und die umliegenden Gipfel war dafür Entschädigung genug, ebenso die gute Unterhaltung mit den vielen anderen Radlern, die sich hier nach oben gekämpft und mit einem verschwitzten zufriedenen Grinsen im Gesicht ihre verdiente Pause am Seeufer gönnten.

Das Feeling ist – nach der Ernüchterung von meinem ersten Bergtraining – nun schon ein deutlich besseres. Und als Keyfact nehm ich mit – ich brauche mehr Berge, Berge, Berge!

04.05.24

Bergtraining Rosenheim

Am 4. Mai fand das erste Bergtraining in diesem Jahr statt. Dabei entsprach die Strecke der mittleren Tour des diesjährigen Rosenheimer Radmarathons. Das bedeutet 131km und 1990 Höhenmeter. Bei so was ist eine gute Vorbereitung alles. Bestes Fahrradwetter und die schönen Panoramen lassen einem als Fahrer das Herz höher schlagen.

Doch die Strecke entpuppt sich als anstrengender als gedacht. Ich bin richtig k.o., aber auch glücklich es geschafft zu haben. Doch bis zum Ötztaler Radmarathon ist es wohl noch ein weiter Weg….

24.04.2024

Der Weg zum Ötztaler Radmarathon – wir sind dabei

Stefan Barth fährt dieses Jahr erstmalig den Ötztaler Radmarathon. Eine herausfordernde Strecke mit unglaublichen Höhenmetern. Das erfordert Ausdauer und Disziplin, und gute Vorbereitung ist alles. Wir begleiten ihn als unseren Testimonial die nächsten Monate bei seinen Trainingsfahrten, wenn er das Trikot für die Schwedentabletten trägt.